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Mittwoch, 29. Dezember 2010
Japaner Okazaki zum VfB - Kagawa Nummer zwei?
So einen hätte man beim krisengeschüttelten VfB Stuttgart nun dringend nötig: Einen Goalgetter, einen Wirbelwind, der die Gegner in Angst und Schrecken versetzt - am besten in Personalunion.
Der Japaner Shinji Okazaki könnte so ein Spieler sein und wie schon Dortmunds Kagawa die Bundesliga verzaubern. Ob das gelingt? In wenigen Tagen steht der Medizin-Check in Stuttgart an.
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Stuttgart. Shinhi Okazaki freut sich schon auf seine neue Aufgabe: Er soll ab Januar den Angriff des VfB Stuttgart verstärken. Der 24-jährige variabel einsetzbare Offensivspieler kommt vom japanischen Erstligisten Shimizu S-Pulse. Und kostet offenbar keinen Cent Ablöse! Ein genialer Coup, sollte der Import aus Fernost tatsächlich einschlagen.
Bei den Schwaben freut man sich schon auf den Neuzugang. "Er ist ein sehr vielseitiger Spieler, der im Offensivbereich auf allen Positionen spielen kann", weiß Bruno Labbadia. Der Coach des VfB hält es für "einen guten Schritt", den Japaner nach Stuttgart gelotst zu haben.
Der Haken
Einen Haken hat der Transfer allerdings: Denn Okazaki wird die komplette Vorbereitung und die ersten drei Rückrundenspiele versäumen. Der Grund dafür: Als Nebenmann von Dortmunds Kagawa ist der Stuttgarter Hoffnungsträger für Japan beim Asien-Cup aktiv. Das schmälert die Hoffnungen, die man in den Japaner setzt, allerdings nur wenig.
Keine Abgänge
Trotz der Neuverpflichtung schließt Sportdirektor Fredi Bobic Verkäufe im Winter kategorisch aus. So gibt es mehrere Interessenten für Pavel Pogrebnyak, der zwar durchwachsene, aber - wie im Pokal gegen Bayern - zeitweise auch hervorragende Leistungen erbrachte. Auch der von Eintracht Frankfurt umworbene Boulahrouz soll beim VfB bleiben.
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