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Freitag, 31. Dezember 2010
VfB-Orakel: Schweiß und Blut zum Trainingsauftakt
Die Mission Klassenerhalt hat begonnen, zum Trainingsauftakt des VfB Stuttgart fiel der Startschuss. Mit harter Arbeit will VfB-Coach Bruno Labbadia eine geschlossene Mannschaft aufbauen - dabei soll nicht einer der Akteure, die für die Hinrunden-Misere zur Verantwortung zu ziehen sind, den Verein verlassen! Ob das gut geht?
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Stuttgart. Die Spannung steigt mit jedem Tag. Wie wird sich das krisengeschüttelte Team des VfB Stuttgart präsentieren? Läuft schon in der Vorbereitung alles rund, sodass der Verlauf der Rückrunde wie schon im letzten Jahr sensationell gut ausfällt? Oder offenbart die Mannschaft alte Schwächen, tritt teils desolat und ohne jede Ordnung auf?
Das VfB-Orakel startet vor dem Jahreswechsel in seine erste Runde - und heute fällt der perspektivische Blick nach vorn überaus vielversprechend aus!
Labbadia mit klarer Ansage
Der obligatorische Laktattest stand am 29. Dezember an. Denn nur mit ausreichender Fitness ist das Saisonziel zu erreichen: den Abstieg zu vermeiden und anschließend so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Bereits um 7.30 Uhr ging es ans Tagwerk für die VfB-Spieler - Morgenstund hat Gold im Mund.
Es scheint, als habe nun jeder verstanden, wie beschwerlich sich die Situation um den Klub mittlerweile darstellt. "Die Mannschaft zeigt die Bereitschaft, Dinge umzusetzen", freut sich Trainer Labbadia. Zugleich fordert der Coach seine Spieler aber auch: "Wir müssen als Team geschlossen auftreten", sagt er und fügt an: "Jeder Spieler muss sich einordnen und seine Stärken zum Vorschein bringen." Mit unmissverständlichen Ansagen will der Trainer seine Truppe fit für die Rückrunde machen.
Personalsorgen und Testspiele
Mit Blut- und Schweißvergießen steuern die Rot-Weißen den Rückrunden-Auftakt an, im Training gibt jeder alles, an Motivation mangelt es unter Labbadia nicht. Pünktlich zum Start der Vorbereitung stießen auch die nach Verletzungspausen genesenen Stefano Celozzi und Hoffnungsträger Daniel Didavi zur Mannschaft. Dagegen plagen Harnik und Marica noch leichte Verletzungen; für das am 2. Januar startende Trainingslager in Belek (Türkei) sollen aber beide wieder voll im Saft stehen.
Bei Timo Gebhardt und Johan Audel macht man sich im Schwabenland derweil Sorgen: Gebhardt muss sich nach einem Außenbandriss zurückkämpfen, verpasst daher wohl die gesamte Vorbereitung auf die Rückrunde. Noch schlimmer sieht es bei dem im Sommer verpflichteten Franzosen Johan Audel aus - auf ihn muss Labbadia noch mehrere Monate verzichten, womöglich fällt er bis Saisonende aus.
Hoffnung macht aber das Testspielprogramm der Vorbereitung: Mit Manisaspor, dem Tabellenzwölften der türkischen SüperLig, und Greuther Fürth hat sich der VfB attraktive Testspielgegner ausgesucht. Hier ist das Team gefordert, Trainingsfortschritte zu präsentieren und mannschaftliche Geschlossenheit vorzuleben!
Das VfB-Orakel sagt:
"Weiter so! Die Mannschaft wird gefordert, es weht ein frischer Wind. Da abgesehen von den verletzten Gebhardt und Audel alle Akteure nach Belek ins Trainingslager reisen, steht zu hoffen, dass Labbadia den Teamgeist stärkt und das spielerische und taktische Verständnis füreinander verbessert. In den Testspielen kann die Mannschaft dann Selbstvertrauen für die Rückrunde tanken."
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