In Spielminute 56 gab er sein Comeback: Michael Ballack kehrte auf die große Fußballbühne zurück! Endlich - nach monatelanger Verletzungspause. Am Ende stand ein beachtlicher 3:1-Sieg seiner Leverkusener Mannschaft und der Sprung auf Platz zwei in der Tabelle. Der Gegner aus Mönchengladbach rutscht hingegen immer tiefer in die Misere. Im zweiten Sonntagsspiel trennten sich Hoffenheim und St. Pauli mit 2:2.
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Mönchengladbach. Für die Entscheidung sorgte Michael Ballack nicht. Nachdem Sidney Sam angeschlagen den Platz verlassen musste, feierte der langjährige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft sein Comeback.
Sportlich aber machten im Duell mit Borussia Mönchengladbach andere auf sich aufmerksam: So überzeugte der etatmäßige Verteidiger Gonzalo Castro auf der offensiven Position im linken Mittelfeld und traf gleich zweimal für Bayer (45./73.). Für das erste Tor des Spiels hatte Michal Kadlec (37.) gesorgt, Gladbach wehrte sich nur phasenweise gegen spielbeherrschende Leverkusener. Stranzl traf zum zwischenzeitlichen Ausgleich (65.), Reus traf zuvor nur die Latte (14.).
Während Leverkusen auf Platz zwei in der Tabelle vorrückte und den Rückstand auf Tabellenführer Dortmund auf elf Punkte verkürzte, steht Gladbach am Abgrund. Der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt sechs Punkte - es wird schwierig für die Borussia.
Hoffenheim rettet spätes Remis
Der Ärger überwog zum Schluss. Denn der FC St. Pauli hätte drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg gut gebrauchen können. Nach einer schwachen ersten Halbzeit, die Hoffenheim zum Führungstreffer durch Marvin Compper (29.) nutzte, steigerten sich die Hamburger im zweiten Durchgang beachtlich. Kruse (51.) und später Asamoah (81.) netzten für die Gäste ein - vergeblich. Der vom FC Bayern ausgeliehen David Alaba machte St. Pauli in letzter Minute einen Strich durch die Rechnung: Sein abgefälschter Schluss beschert Hoffenheim einen Zähler und verwehrt St. Pauli eine Woche ohne Abstiegssorgen.
Die Kraichgauer verbessern sich dank des Punktgewinns auf Rang acht, noch aber ist der begehrte fünfte Platz weit entfernt. St. Pauli jedoch rangiert nunmehr auf dem Relegationsplatz, von hinten macht der VfB Stuttgart Druck.

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