Es ist schon verrückt, was Cacau in den vergangenen zwölf Monaten erlebt hat: Champions-League-Spiele gegen den FC Barcelona, dann der Erfolg bei der WM in Südafrika, nun Abstiegskampf mit dem VfB. Der Nationalspieler blickt zurück und stellt fest: "Ich hatte zu hohe Erwartungen und wollte zuviel." Nun soll es in kleinen Schritten aufwärts gehen für den Stürmer.
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Stuttgart. Fünf Saisontore, vier Assists - das ist die Hinrundenbilanz von Cacau, der in allen siebzehn Ligaspielen der Stuttgarter von Beginn an zum Einsatz kam. Der 29-jährige Nationalspieler konnte den Absturz des VfB Stuttgart bis auf Platz 17 nicht aufhalten. "Die Situation ist schlimmer als vor einem Jahr", als die Rot-Weißen nach einer miserablen Hinserie eine fulminante Aufholjagd starteten. Wiederholt sich diese Achterbahnfahrt erneut? Oder bleiben die Schwaben im Schlamassel stecken?
Klassenerhalt "kein Selbstläufer"
Unnötig dramatisieren will Cacau die miserable Hinrundenbilanz keineswegs. Doch er macht deutlich, dass die Mission Klassenerhalt "kein Selbstläufer" wird. Das "soll keiner denken", so der Angreifer. Er warnt davor, nun zu hohe Erwartungen in die Mannschaft und den im Dezember installierten Coach Bruno Labbadia zu setzen. Denn der Rückstand ist gewaltig, ein Platz im gesicherten Mittelfeld wäre sicherlich das höchste der Gefühle. Für das Auftaktspiel gegen Mainz am Samstag sieht Cacau "eine reelle Chance, drei Punkte zu holen." In der Hinrunde setzte es gegen die Mainzer noch eine 2:0-Klatsche.

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