Über die Rolle des Edelreservisten kam Mauro Camoranesi in seinem sechsmonatigen Intermezzo beim VfB Stuttgart nie hinaus. Der Vertrag mit dem Weltmeister wurde am heutigen Mittwoch in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. "So ist Fußball. Ich wünsche dem VfB viel Glück", verabschiedete sich der Mittelfeldspieler.
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Stuttgart. Man geht im Guten auseinander. Es gab keinen Streit, keine Differenzen - denn die Trennung zwischen Camoranesi und dem VfB verlief friedlich, in beiderseitigem Einvernehmen und war die logische Konsequenz aus der Außenseiterrolle, die der Italiener bei den Stuttgartern spielte. Den ihm zugedachten Part als Hoffnungsträger und Anführer konnte er nie ausfüllen. "Es hat leider sportlich nicht gepasst. Aber im Verein, bei den Leuten hier und in der Stadt Stuttgart habe ich mich von Anfang an wohl gefühlt", betont Camoranesi.
Zurück in die Heimat
Wie der VfB Stuttgart auf seiner Internetpräsenz mitteilte, steht Camoranesi vor einer Rückkehr in sein Geburtsland Argentinien. Dort werde er sich nach einem neuen Arbeitgeber umsehen. "Ich habe Mauro als anständigen und ehrlichen Kerl kennengelernt, der sich beim VfB immer absolut professionell und weltmeisterlich verhalten hat" schätzt Sportmanager Jochen Schneider den 34-Jährigen. Die Ära VfB hat Camoranesi abgehakt, doch die Trennung erfolgte "im Guten".

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