Jetzt ist alles perfekt und amtlich: Edin Dzeko wird nicht mehr im Dress des VfL Wolfsburg auflaufen! Der bosnische Nationalspieler wechselt für eine Ablösesumme zwischen 31 und 35 Millionen Euro zu seinem neuen Klub Manchester City, wie beide Vereine mittlerweile bekanntgaben. Die sportliche Perspektive stimmt, doch im Angriff der Citizens tut sich allmählich ein extremes Luxusproblem auf!
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Wolfsburg. "Endlich sind die Spekulationen vorbei", freut sich Edin Dzeko über den Vollzug seines lange herbeigesehnten Transfers. Noch letzten Sommer fand sich kein Klub, der die festgeschriebenen 40 Millionen Euro berappen wollten, nun ließ der VfL locker - und lässt Dzeko für etwa 35 Millionen Euro ziehen. Nach Manchester, zu den neureichen Citizens. Und Dzeko lockt nicht nur das viele Geld, das es beim Scheich-Klub zu verdienen gibt - auch die sportliche Perspektive stimmt, anders als zuletzt in Wolfsburg.
Dzekos Wechsel als Chance
Beim VfL Wolfsburg bedauert man den Verlust des Torjägers, des Erfolgsgaranten, und auch des Kapitäns Edin Dzeko. Doch das nun entstandene Vakuum im Sturm und in der Mannschaftshierarchie soll rasch wieder gefüllt werden. "Wir können den Verlust als Mannschaft kompensieren", meint Nationalspieler Marcel Schäfer. Und auch Torwart Benaglio sagt: "Frisches Blut und frischer Wind tun einer Mannschaft immer gut. Ich bin der Meinung, dass jeder Spieler ersetzbar ist." Der Dzeko-Wechsel als Chance für die abgerutschten, obwohl ambitionierten Wölfe. Nun müssen andere die entstandene Lücke füllen.
Sicher ist aber auch, dass ein Dzeko-Ersatz geholt wird. Ein Kandidat ist angeblich der Bremer Arnautovic, der bislang in der Bundesliga allerdings mehr durch Eskapaden als durch sportliche Hächstleistungen aufgefallen ist. Auch Kaiserslauterns Srdjan Lakic wird als Neuzugang beim VW-Klub gehandelt.
Dzeko imponieren Citys Ambitionen
Edin Dzeko selbst bleibt ganz ruhig. Er ist Sportsmann, Torjäger - vom Fach. Und kein Finanzgenie, wie er deutlich macht: "Jeder spricht darüber, dass Manchester City viel Geld hat, aber mir geht es nicht darum. Mir geht es um die sportliche Perspektive. Ich habe mit Trainer Mancini gesprochen und er hat mir gesagt, dies sei der beste Klub für mich", unterstreicht Dzeko seine Ambitionen.
City mit extremem Luxusproblem
Die Citizens rangieren momentan auf Platz zwei der englischen Premier League, haben noch gute Chance auf den Titelgewinn - wenn man sich gegen Tabellenführer und Stadtrivale Manchester United durchsetzen kann. Im Kader steckt allemal Potenzial: Alleine im Sturm läuft ein Hochkaräter neben dem anderen auf - und so mancher Star muss auch widerwillig auf der Ersatzbank Platz nehmen. Tévez, Balotelli, Adebayor, der Brasilianer Jô, der wechselwillige Ex-Münchner Santa Cruz, der starke David Silva, nun Edin Dzeko - die Citizens haben ein Luxusproblem. Das gilt es zu lösen, sonst droht Ärger - wie so oft im teils zerstrittenen Team, das Coach Mancini zusammenhalten muss. Keine leichte Aufgabe - trotz Dzeko.
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