Mittwoch, 19. Januar 2011

VfB-Orakel: Fitness-Krise überwunden!

Sie sollten alle unrecht behalten, die Kritiker, die zu Saisonbeginn dem VfB Stuttgart eine weniger gute Hinrunde prophezeiten. Denn die Hinserie wurde rabenschwarz, zur Zerreißprobe für Fans und Mannschaft. Gleich zwei Trainer, erst Christian Gross, dann Jens Keller, mussten den Hut nehmen. Die Ursache für die Krise beim VfB: eine katastrophale Fitness des Teams!

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Stuttgart. Im Trainingslager in Belek wurde geschuftet - zur gänzlichen Verwunderung der Mannschaft. Denn der gerade installierte Coach Bruno Labbadia ließ seine Spieler gleich dreimal täglich zu gemeinsamen Übungen antreten. Über die gesamte Hinserie, das deckte das Fachmagazin SportBild auf, wurde die Fitness der VfB-Profis vernachlässigt. Erst unter Labbadia verbesserten sich die furchterregenden Konditionswerte der Truppe.


Neue Fitness, neuer Mut

Auf Nachfrage bestätigte Mittelfeldspieler Zdravko Kuzmanovic die schlechte Fitness: "Die Werte waren bei unseren Tests nicht so, wie sie sein sollten." Labbadia quälte die Profis in ermüdenden Einheiten. "Wir brauchen eine gute Fitness", mahnte der Coach. Das war der Schlüssel zum Erfolg, denn prompt zum Auftakt der Rückrunde legte sein Team beim 1:0-Erfolg über Mainz einen Kraftakt hin.

"Der neue Trainer hat uns Mut zugesprochen", urteilt Kuzmanovic über Labbadia. Der 44-jährige Fußballlehrer schaffte es, die fitnesstechnischen Defizite der Mannschaft aufzuarbeiten, machte die Fehler seiner Vorgänger wieder gut. Zudem impfte Labbadia seinem Team neuen Mut für die anstehenden Aufgaben ein. Labbadia, so Kuzmanovic, hat es "geschafft, dass wir wieder in der Spur sind." Und da will man vorerst auch bleiben - trotz Dortmund, der nächsten kniffligen Aufgabe für die Schwaben.


Das VfB-Orakel sagt:

"Der Auftaktsieg gegen Mainz setzt neue Kräfte frei! Die Mannschaft arbeitet nun motivierter und konzentrierter als zuvor - am Dienstag sehr intensiv, morgen "vermehrt im taktischen Bereich" (Co-Trainer Sözer). Die Partie gegen Dortmund wird ein Kraftakt. Doch dank der Verbesserungen im fitnesstechnischen und mentalen Bereich ist nichts unmöglich. "Wir freuen uns", sagt Co-Trainer Sözer. An Motivation mangelt es dem VfB also nicht." 

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