Samstag, 5. Februar 2011

Charaktertest bestanden!


Im vorher von uns als "Abstiegsendspiel" ausgerufenen Duell gegen Borussia Mönchengladbach hat der VfB Stuttgart die Nerven bewahrt und mit 3:2 gewonnen. Der SECHZEHNER sah zwei grundverschiedene Halbzeiten, an deren Ende ein umstrittener Elfmeter für den Auswärtssieg der Stuttgart sorgte.


Mönchengladbach. Es war das erwartet enge Spiel, das die Zuschauer im Borussen-Park zu sehen bekamen. In der ersten Halbzeit begann der VfB gut, die Unsicherheit war nach der Niederlage gegen Freiburg am vergangenen Wochenende jedoch deutlich zu spüren. Zahlreiche Fehler verhinderten einen geordneten Spielaufbau und die Kreation von Chancen. Gladbach hingegen agierte eiskalt und ging dank der Treffer von Dante und de Camargo mit einer 2:0-Führung in die Halbzeitpause.

VfB dreht auf, Schiedsrichter Kinhöfer im Mittelpunkt

Innerhalb von nur fünf Minuten zu Beginn der zweiten Halbzeit egalisierte der VfB die Führung der Gastgeber durch die Treffer von Pavel Pogrebnyak und Martin Harnik. In einer von Kampf geprägten Partie war es schließlich ein umstrittener Elfmeter, den Timo Gebhardt zum wichtigen 3:2 Auswärtssieg bei der Borussia verwandelte.

Hoffnung beim VfB, Mönchengladbach im Tal der Tränen

Hätte man Louis van Gaal vor dem Spiel zur Wichtigkeit befragt, er hätte wohl mit seinem gewohnten "Tod oder Gladiolen"-Motto geantwortet. Und damit ist auch schon die Frage nach der Bedeutung dieses Sieges für den VfB Stuttgart beantwortet. Von einer Niederlage hätte man sich wohl nur schwer erholen können bis zum Saisonende, so aber sind es nur noch drei Punkte bis zum rettenden Ufer. Schon in der nächsten Woche gegen Nürnberg könnte der Anschluss geschafft werden, wohingegen Mönchengladbach so langsam anfangen muss zweigleisig zu planen.

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