Sonntag, 24. April 2011

Bundesliga: Aufatmen in Wolfsburg - Mainz hält Platz fünf

Mit einem wichtigen Heimsieg gegen Köln gelang dem VfL Wolfsburg am heutigen Ostersonntag der wichtige Befreiungsschlag - die Wölfe bekommen im Tabellenkeller wieder etwas Luft zum Atmen. Im zweiten Sonntagsspiel wahrt Mainz durch ein 0:0 in Nürnberg einen knappen Vorsprung auf die Franken im Kampf um den begehrten fünften Tabellenplatz.


Wolfsburg. Vor ausverkauftem Haus gelang dem VfL Wolfsburg der erste Sieg unter Neu-Trainer Felix Magath und ein wichtiger Meilenstein im Kampf um den Klassenerhalt. Mit 4:1 schlugen engagierte und phasenweise wie ausgewechselt aufspielende Wolfsburger den erneut enttäuschenden Gegner aus Köln. Der Hallo-Wach-Effekt, in der ersten Spielminute traf Kölns Freis das Lattenkreuz, zeigte alsbald Wirkung bei den Wölfen: Nach Diegos Flanke kann Mandzukic das 1:0 aus Sicht der Gastgeber markieren (14.). Ende des ersten Durchgangs erhöhten die Wolfsburger gar auf 2:0. Erneut war es Mandzukic, der nach Marcel Schäfers Hereingabe einnickt (39.) - nur drei Minuten später dann feiert Sebastian Freis auf Kölner Seite den Anschlusstreffer zum 2:1.

Dejagah sichert VfL-Sieg

Nach Wiederanpfiff bot sich den 30.000 Zuschauern eine attraktive Partie, in der sich beide Teams gute Chancen erspielten. Doch weder Polak auf der einen Seite noch Jajalo auf der anderen (47.) nutzten ihre Möglichkeiten. Besser machte es schließlich Ashkan Dejagah, der zuerst auf 3:1 erhöhte (58.), dann mit seinem Treffer zum 4:1 alles klar machte (88.) und Wolfsburg damit auf den Relegationsplatz 16 schießt. Ein Teilerfolg, an den es in den nächsten Wochen anzuknüpfen gilt. Köln hingegen muss sich wieder Sorgen machen, der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt nur noch drei Zähler.

Wenig los in Nürnberg

Auch in Nürnberg war die Arena an diesem Ostersonntag ausverkauft, fast 50.000 Fans strömten ins Stadion - bekamen dort aber recht wenig geboten. Denn zwischen dem 1.FC Nürnberg und Mainz 05 fielen heute keine Tore. Ein erstes Ausrufezeichen mit Seltensheitwert in einer von der Taktik geprägten Partie setzte Nürnbergs Ekici, der nach 20 Minuten einen Freistoß an den Pfosten setzte. Auch Mainz hatte seine Chancen, Soto und Fuchs aber vergeben jeweils (25./29.)

Im zweiten Durchgang agierten beide Teams ebenso verhalten, Nationalspieler André Schürrle hätte die Mainzer in der 70. Spielminute um ein Haar in Führung gebracht, scheitert aber nach tollem Dribbling im Abschluss. Aufregung gab es dann noch einmal in der Nachspielzeit, als Mainz-Keeper Wetklo gegen den heraneilenden Nürnberger Mak außerhalb des Strafraums den Ball mit der Hand spielt. Statt der roten Karte und des direkten Freistoßes entschied Referee Gräfe auf Weiterspielen. So stand am Ende ein leistungsgerechtes Remis. Mainz hält Platz fünf und weist einen durchaus einholbaren Zwei-Punkte-Vorsprung auf den 1.FC Nürnberg auf.

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