FC Bayern München - Bayer 04 Leverkusen 5:1
München. In den letzten Jahren, um nicht zu sagen Jahrzehnte, konnten die Leverkusener in der besten Form nach München kommen, dort reichte es allerdings fast nie zu etwas zählbarem. So auch in diesem Jahr. Bayer Leverkusen, mit der Empfehlung von neun Punkten Vorsprung vor den Bayern und dem zweiten Tabellenplatz nach München gereist, spielte teilweise unterirdisch und verlor klar und verdient 5:1 in der Allianz Arena.
Allen voran Mario Gomez, der drei Tore erzielte, und seine Sturmkollegen, zu denen überraschenderweise auch Miroslav Klose zählte, überrannten die Werkself bereits in der ersten Halbzeit und führten zur Pause bereits mit 4:0. Bayer Leverkusen präsentierte sich schwach im Offensivspiel und unsicher im Spielaufbau. Zahlreiche Fehlpässe sorgten für viele große Torchancen der Bayern, die sich das nicht zweimal sagen ließen.
Nach diesem Spiel steht der FC Bayern wieder vor Hannover in der Tabelle auf Rang drei, und somit auf dem Platz, der für die Teilnahme an der Qualifikation für die Champions League in der kommenden Saison berechtigt. Für Jupp Heynckes und Bayer 04 Leverkusen ist das Kapitel Meisterschaft wohl nun endgültig beendet, vor allem auch in Anbetracht des Resultats im anderen Sonntagsspiel zwischen Borussia Dortmund und dem SC Freiburg.
Borussia Dortmund – SC Freiburg 3:0
Dortmund. Der Tabellenführer hat die Niederlage der Leverkusener genutzt und gegen den SC Freiburg einen hoch verdienten und nie gefährdeten 3:0-Sieg eingefahren. Damit scheint der Kampf um die Meisterschaft schon entschieden. Borussia Dortmund hatte die Partie auch ohne Top-Torjäger Lucas Barrios von Anfang an alles im Griff. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase beider Teams traf in der 23. Minute DFB-Nationalspieler Mario Götze zum 1:0. Kurze Zeit später musste dann BVB-Star Nuri Sahin ausgewechselt werden, für ihn kam Da Silva. Dortmund bestimmte dennoch das Spiel, so dass Barrios-Ersatz Robert Lewandowski kurz vor der Pause nach einem bösen Fehler von Freiburgs Verteidiger Ömer Toprak zum 2:0 traf.
Auch im zweiten Durchgang war es eine sehr einseitige Partie. Dortmund hatte eine Chance nach der anderen, die blasse Freiburg-Offensive konnte hingegen keine Akzente setzen. Dennoch dauerte es bis zur 78. Minute, ehe Kevin Großkreutz die Entscheidung für die Dortmunder erzielte. Nach einer klasse Vorarbeit durch Kuba musste der 22-Jährige den Ball nur noch aus kurzer Distanz über die Linie schieben. Damit darf Dortmund aufgrund der 8 Punkte Vorsprung, die die Elf von Trainer Klopp nun auf den Zweiten aus Leverkusen hat, die Meisterschaft schon vorzeitig bejubeln, während Freiburg in der Rückrunde immer noch nicht richtig Fahrt aufgenommen hat.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen