Frankfurt. In einem Abstiegskrimi, dessen Ausgang bis kurz vor Schluss offen war, trennten sich die Frankfurter Eintracht und Werder Bremen am Freitagsspiel mit einem am Ende gerechten 1:1. Der Punktgewinn bringt beide Teams jedoch nicht entscheidend weiter, wobei die Bremer mit dem Auswärtstreffer wohl besser leben können. Werder ging durch ein Eigentor von Halil Altintop, der den Ball ins eigene Tor köpfte, in der 58. Minute in Führung. Der eingewechselte Fenin machte dann in der 83. Minute mit einem Flugkopfball aus 10 Metern den Endstand klar.
Vor allem die erste Halbzeit der Partie war von vielen Fouls und einigen unklaren Entscheidungen seitens des Schiedsrichters geprägt, wodurch nur schwer ein Spielfluss zustande kam. In der zweiten Halbzeit jedoch war der Unterhaltungswert der Partie deutlich besser, da sich beide Abwehrreihen alles andere als standfest erwiesen. Die Frankfurter Offensivabteilung fand allzu oft seinen Meister im auf der Linie glänzend agierenden Wiese, der besonders Eintracht-Torjäger Gekas zur Verzweiflung brachte und ihm so vier 100-prozentige Chancen abnahm. Aber auch die Werderaner hätten das ein oder andere Tor mehr schießen können, das Aluminium und Fährmann retteten die Frankfurter zum Endstand von 1:1 (0:0).
Abschließend lässt sich jedoch sagen, dass die Punkteteilung keiner der beiden Mannschaften entscheidend im Abstiegskampf hilft und das Abstiegsgespenst noch lange nicht vertrieben ist.
Das war der Start in ein interessantes Fußball-Wochenende, durch das Euch der 16-er in gewohnter Zuverlässigkeit begleiten wird!
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