Bremen. Beide Teams begannen ohne große Überraschungen in der Startaufstellung bei perfekten äußeren Bedingungen. Strahlender Sonnenschein und ein gepflegter Rasen machten nicht nur den 2 500 mitgereisten Fans aus Stuttgart Hoffnungen auf ein gutes Fußballspiel. Das Spiel begann munter, beide Teams waren sich der Wichtigkeit dieses Spiels bewusst. Dennoch gestalteten beide Mannschaften ihre Angriffe von Beginn an verhalten, wäre ein Niederlage doch nur schwer zu verkraften.
Stuttgart führt, Bremen stürmt
Der bessere Einstieg gelang den Gästen aus Stuttgart. Von der linken Seite brachte Molinaro eine gute Flanke in den Strafraum, was sehr an seine starke Rückrunde im Vorjahr erinnerte. Am Torraum setzte sich Pavel Pogrebnyak durch und köpfte den Ball aufs Tor. Zunächst konnte Tim Wiese den Ball noch parieren, ehe Tamas Hajnal aus kürzester Distanz den Abpraller über die Linie drückte.
Werder, das in der Anfangsphase nur wenig Strafraumszenen kreieren konnte, bemühte sich nun verstärkt um Torchancen. Ein flatternder Distanzschuss von Wesley, den Sven Ulreich abwehren konnte, eröffnete die Drangphase der Norddeutschen vor der Pause. In der 34. Minute kamen die Bremer dann auch zum mittlerweile verdienten Ausgleich durch einen Treffer von Routinier Torsten Frings. Nach einem Eckball können die Stuttgarter Verteidiger den Ball nicht richtig klären, sodass Torsten Frings aus dem Rückraum abziehen kann. Der Schuss war noch abgefälscht worden und deshalb unhaltbar für Stuttgarts Torhüter Ulreich.
Mit Unentschieden zufrieden
Aus Sicht der erwartungsvollen Zuschauer war die Drangphase der Bremer aber schon viel zu schnell wieder zu Ende, und zwar mit dem Pausenpfiff. Nach dem Halbzeittee gaben sich beide Teams mit dem Unentschieden weitestgehend zufrieden und sorgten nur noch zeitweise für Gefahr in der gegnerischen Hälfte. So stand nach einer unspektakulären zweiten Halbzeit ein 1:1 Unentschieden am Ende, womit beide Vereine nicht ganz unzufrieden sein werden. Immerhin haben beide Teams seit fünf Spielen nicht mehr verloren, was im Abstiegskampf für das so wichtige Selbstvertrauen sorgen kann.
Sowohl Werder Bremen als auch der VfB Stuttgart können sich jetzt aber nicht auf ihren kleinen Erfolgen zuletzt ausruhen. Schon am kommenden Spieltag stehen richtungsweisende Partien auf dem Programm. Der VfB empfängt in der Mercedes - Benz Arena den 1. FC Kaiserslautern in einem weiteren 6-Punkte-Spiel. Bremen hingegen muss zur Eintracht nach Frankfurt, wo sie ein hochmotivierter Christoph Daum zum Abstiegsgipfel empfangen wird.
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