Stuttgart. Wie aus dem Nichts kehrt Unruhe ein in den geordneten Trainingsbetrieb beim VfB Stuttgart. Das stete Laufen, das konzentrierte Passspiel, die Rufe der Spieler. Alles erstirbt und nur noch die Stimme von Trainer Bruno Labbadia hallt übers Gelände. „Wir diskutieren hier nicht“, schreit Labbadia erzürnt – sein Blick gilt Cacau, der betreten neben dem Trainer steht. Und noch einmal: „Hier wird nicht diskutiert!“ Viermal ruft Labbadia und schaut seine Mannschaft dabei böse an. Cacau dreht sich um, geht weg und kehrt erst wieder, nachdem er sich gesammelt hat. „Das nervt“, zieht Labbadia einen Schlussstrich und fordert das Team weiter. Denn wenn man im Abstiegskampf etwas nicht gebrauchen kann, dann ist es Ärger. Die Sache aber scheint zügig abgehakt, auch wenn Cacau den gesamten Vormittag über eher verhalten mittrainiert. Kein Wunder, steht er doch nun schon seit Wochen trotz einer Leistenverletzung zur Verfügung.
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