Stuttgart. Bereits im vergangenen Jahr hatte der VfB Stuttgart Mittelfeldmann Ibrahima Traoré den Hof gemacht, wollte den Flügelflitzer in die Landeshauptstadt locken. Doch ein Transfer scheiterte damals - der VfB und Augsburg konnten sich nicht auf eine Ablösesumme einigen. Jetzt kommt Traoré ablösefrei und setzte seine Unterschrift unter einen Dreijahresvertrag.
Kumpel Bah riet zum VfB
Die Integration in Stuttgart wird dem Guineer, der fließend Deutsch spricht, leicht fallen. Denn sein Nationalmannschaftskumpel Mamadou Bah spielt ebenfalls beim VfB Stuttgart, im defensiven Mittelfeld. "Er hat mir in der vergangenen Saison viel Gutes vom VfB erzählt. Ich verfolge den VfB, seitdem ich vom Interesse des Vereins an mir wusste", erklärt Traoré gegenüber vfb.de voller Vorfreude.
Der Mittelfeldakteur aus Guinea besitzt auch eine französische Staatsbürgerschaft und soll eine Verstärkung in der Offensive des VfB darstellen. Sportdirektor Fredi Bobic hob auf der gestrigen Pressekonferenz hervor, dass "Ibrahima Traore ein junger und motivierter Spieler, der sich beim VfB beweisen will" sei. Über Bundesliga-Erfahrung verfügt der Spieler zwar nicht, allerdings absolvierte Traore bereits 45 Zweitligaspiele für den FC Augsburg. Beim VfB dürfte man nun glücklich sein, den Wunschspieler endlich an sich gebunden zu haben.
Verletzung zwang Traoré zur Pause
In dieser Saison erging es Ibrahima Traoré trotz des Aufstiegs mit Augsburg schlecht. Eine Verletzung warf den 23-Jährigen kurzerhand aus der Spur, sodass er nur 13 Zweitligaspiele von Beginn an bestreiten durfte. In der Vorsaison aber bewies er in 30 Spielen mit sieben erzielten Toren und elf Assists seine Qualitäten. In Stuttgart muss sich der Guineer dann einem harten Konkurrenzkampf stellen, auf der linken offensiven Außenbahn hat derzeit der Japaner Shinji Okazaki die Nase vorn. Und auch der lange verletzte Johan Audel wird zur neuen Saison wieder fit sein. Dem VfB Stuttgart steht in der Offensive ein großer Wettlauf um die Startelfplätze ins Haus.

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