Freitag, 24. Juni 2011

Chelsea: Mit Villas Boas zurück auf Erfolgskurs?

Die Verpflichtung des portugiesischen Trainers Andre Villas Boas vom FC Porto durch den Premier-League-Club FC Chelsea setzt in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe: Villas Boas ist mit 15 Millionen Euro Ablöse der teuerste Trainer aller Zeiten, und das gerade mal im Alter von 33 Jahren. Innerhalb eines Jahres ist der Trainer-Youngster vom Nobody zum neuen Superstar auf dem Trainermarkt aufgestiegen.


JETZT TEILNEHMEN: Der 16-er verlost einen offiziellen Bundesliga-Ball

London. Roman Abramowitsch scheint es ernst zu meinen. Neben der Rekordablöse für den neuen Trainer seines Clubs FC Chelsea soll er nun auch bereit sein, 30 Millionen Euro zu bezahlen, damit Portos Star-Stürmer Falcao seinem ehemaligen Trainer in die britische Hauptstadt folgt. Damit will der russische Öl-Milliardär offensichtlich die anhaltende Titelflaute der "Blues" beenden.

Villas Boas der neue Mourinho?

Andre Villas Boas kommt mit drei großen Titeln im Gepäck nach London. Mit dem FC Porto gewann er in der vergangenen Saison den Pokal, die Meisterschaft und als Krönung noch die Europa League. Damit ist er der jüngste Trainer, der den Europapokal gewinnen konnte.

Von vielen Fans wird er als der neue Jose Mourinho bezeichnet. Der Trainer von Real Madrid war einst als Champions-League-Sieger vom FC Porto nach London gewechselt, hatte es aber nicht geschafft, diesen Erfolg mit den Londonern zu wiederholen. Villas Boas erhält bei Chelsea einen Drei-Jahres-Vertrag. Er arbeitete außerdem bereits von 2004-2007 für den Traditionsclub, als Mourinho das Team um Star-Torhüter Peter Chech und Mittelfeldregisseur Frank Lampard trainierte.

Weitere Transfers sind geplant

Nach der Klärung der wichtigsten Personalie wird beim FC Chelsea nun die Planung des Kaders vorangetrieben. Ganz oben auf der Wunschliste der Londoner steht der als größtes Talent aller Zeiten gepriesene Brasilianer Neymar. Der 19-Jährige soll etwa 40 Millionen Euro Ablöse kosten. Auch das belgische Stürmertalent Romelu Lukaku spielt offensichtlich weiter eine Rolle in den Köpfen der Chelsea-Bösse.

Keine Kommentare: