Mittwoch, 15. Juni 2011

Träsch: Abgang im Sommer?

Der VfB Stuttgart bemüht sich seit Wochen, den Vertrag mit seinem 23 jährigen Talent und Nationalspieler Christian Träsch zu verlängern - bis jetzt jedoch ohne Erflog!
Träsch lehnte die Vertragsverlängerung trotz einer Verdopplung des Gehalts von ca. 1.5 Millionen pro Jahr ab. Wie der VfB weiter um den Nationalspieler kämpfen will und wie es um dessen Zukunft steht, berichten wir Euch hier:




Stuttgart. Eins ist klar: Nach einer Saison im Abstiegskampf, ist es besonders wichtig, diese zu vergessen und in der kommenden Spielzeit ganz oben anzugreifen. Um wieder international spielen zu können, sind Leistungsträger wie Christian Träsch ein Muss! Doch bis hier hin schlugen die Versuche, Träsch langfristig an den Verein zu binden, fehl.
"Es stimmt, der Spieler hat unser Gespräch schnell abgebrochen", bestätigte Sportdirektor Fredi Bobic gegenüber der "Stuttgarter Zeitung".


Mögliche Lösung: Neue Position?

Da in der Nationalmannschaft auf der Sechserposition großer Konkurrenzkampf herrscht und zudem Sami Khedira und Bastian Schweinsteiger gesetzt sind, dürfte es schwer werden, sich dort durchzusetzen. Philipp Lahm rückt wieder auf die linke Seite, so dass Träsch auf der rechten Seite zum Zuge kommen könnte. Doch um sich wieder auf dieser Position einzuspielen, braucht Träsch die nötige Spielpraxis! Deswegen wurde Träsch für die neue Saison sogar in Aussicht gestellt, auf die rechte Abwehrseite zu rücken.
Für die Sechserposition im Mittelfeld steht Zdravko Kuzmanovic zur Verfügung. Zudem steht der VfB kurz vor der Verpflichtung des Dänen Kvist, der ebenfalls ein "Sechser" ist. Dadurch könnte Träsch zurückgezogen werden und sich über den VfB seinen Platz auf der rechten Abwehrseite bei der Nationalmannschaft erkämpfen.


Oder doch ein neuer Verein?

Jetzt stecken die Stuttgarter in einer Zwickmühle. Klar, würden sie Träsch gerne halten, können aber nur noch in diesem Jahr eine Ablösesumme für ihn kassieren. Für mögliche Interessenten wie den VfL Wolfsburg, Schalke 04 oder Bayer Leverkusen bedeutet das: Es gibt eine Schmerzgrenze, bei der der VfB Träsch ziehen lassen müsste. Bobic hatte erklärt, dass seine Hemmschwelle bei Träsch bei 20 Millionen Euro liege. «Wir planen mit ihm in der kommenden Saison, denn wir müssen ihn nicht abgeben», sagte Bobic. «Aber es gibt Situationen, in denen man auch eine Verantwortung gegenüber dem Verein hat.»
Nach dem Urlaub werden die Schwaben wohl nochmal auf Träsch zugehen, ob es noch zu einer Einigung bzw. Verlängerung kommt, ist derzeit völlig offen.

Der 16-er wird Euch auf dem Laufenden halten!


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