Sonntag, 24. Juli 2011

Bundesliga-Glaskugel: 1.FC Köln

Neuer Trainer, neues Glück heißt es beim FC. Mit dem Norweger Stale Solbakken haben sich die Kölner einen neuen sportlichen Leiter geholt, der die Mannschaft zum Erfolg führen soll. Doch der Coach sorgte gleich für reichlich Ärger, als er Lukas Podolski als Kapitän infragestellte. Wohin geht der Weg der Geißböcke? Der 16-er wagt die Prognose.




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Köln. Geht es wieder mal ums Überleben für den 1.FC Köln? Die ambitionierten Rheinländer sollten angesichts ihres guten Personals um die Stürmer Lukas Podolski und Milivoje Novakovic eigentlich oben in der Liga mitspielen. Gelingt das endlich? Oder steht den Kölnern ein weiteres Jahr in Angst bevor?

Vor der Saison: Spieler kamen, Spieler gingen. In der ganzen Liga. Aber natürlich auch beim 1.FC Köln, wo man sich endlich vom glücklosen Linksaußen Fabrice Ehret getrennt hat. Doch mit Ishiaku & Co bleiben noch einige perspektivlose Akteure im Kader zurück. Positiv: Mato Jajalo konnte fest verpflichtet werden und auch der starke Sascha Riether kam aus Wolfsburg.

Dirian El Amine: “Was ist dieser Kölner Mannschaft zuzutrauen? Immerhin hat man sich allen voran mit Sascha Riether intelligent verstärkt. Einen richtigen Umbruch im Kader hat es nicht gegeben - die Mannschaft ist damit eingespielt. Das Torwart-Problem ist mit dem im Winter verpflichteten Rensing endgültig gelöst, auch im Sturm schaut es rosig aus: Podolski und Novakovic harmonieren, Matuschyk und Chihi dahinter machen Hoffnung. Probleme macht die oft unorganisierte Defensive. Bekommt Stale Solbakken die Abwehr aber in den Griff, steht Erfolgen nichts im Wege.”


Mein Tipp: “Die Kölner kommen nicht auf Touren: Im defensiven Mittelfeld und in der Innenverteidiung sorgen Abstimmungsprobleme weiter für Frust. So kann der FC nicht gegen die Großen der Liga bestehen. Allein ein Platz im Mittelfeld der Tabelle erscheint derzeit realistisch.”

Lukas Raschke: “Der FC Köln war einer der Chaos-Clubs der vergangenen Saison, die 3 verschiedene Trainer hatten. In der Defensive soll die Mannschaft des neuen Trainers Stale Solbakken besser organisiert agieren als letztes Jahr, hierfür wurde aus Wolfsburg Sascha Riether verpflichtet. Doch auch der Rest des Kaders ist durchaus Bundesliga-tauglich. Namen wie Pedro Geromel in der Defensive oder Lukas Podolski stehen nicht für einen Abstiegskandidaten. In Köln spielen jedoch auch immer die Emotionen mit, und eine kleine Krise kann - wie letztes Jahr gesehen - dramatische Konsequenzen haben.”

Mein Tipp: “Der FC Köln wird auf jeden Fall nicht wieder gegen den Abstieg spielen. Die vergangene Saison hat jedoch gezeigt, dass große Namen nicht unbedingt Erfolge garantieren. So wird Köln sich zwar im Mittelfeld platzieren können, für einen Platz in der Nähe der Europapokal-Qualifikation wird es jedoch nicht reichen.”

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