Donnerstag, 6. Januar 2011

Profis provozieren ihre Clubs - Wechsel von Ba wahrscheinlich

Nachdem der Peruaner Jefferson Farfan mit Verspätung im Trainingslager seines Teams in Belek (Türkei) angekommen ist, hat sein aktueller Trainer Felix Magath sein Verhalten ebenso wie das des Senegalesen Demba Ba von 1899 Hoffenheim kritisiert. Zudem scheint der Abschied des Senegalesen von den Kraichgauern immer wahrscheinlicher.



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Belek. Felix Magath scheint ordentlich genervt zu sein von seinem Angreifer Jefferson Farfan, der diese Woche mehrmals einen Wechsel angekündigt hat. Er habe das Angebot eines anderen Vereins, prahlte er gegenüber heimischen Medien, deswegen werde er wechseln. Der FC Valencia, Gegner von Schalke im Champions League-Achtelfinale, gilt als ein Interessent. Auch andere Clubs aus Spanien sowie aus England buhlen offenbar um die Dienste des 26-Jährigen.

"Die tun so, als hätten sie keine Verträge unterschrieben"

Farfans Trainer "auf Schalke", Felix Magath, kritisierte das Verhalten Farfans sowie des Hoffenheimers Demba Ba, der ebenfalls einen Wechsel ins Ausland forcieren will, scharf, indem er sagte: "Was hier abgeht - auch in Hoffenheim - ist langsam nicht mehr erträglich. Manche Spieler tun so, als ginge es sie nichts an, dass sie Verträge unterschrieben haben." Ba war - wie Farfan zunächst auch - nicht mit ins Trainingslager seiner Mannschaft gereist, und soll sich für Vertragsverhandlungen in England befinden.

Dort soll vor allem West Ham United am Senegalesen interessiert sein, aber auch der FC Fulham und die Tottenham Hotspurs werden mit ihm in Verbindung gebracht. In Hoffenheim glaubt man derweil nicht daran, dass Ba nochmal für die Kraichgauer auflaufen wird. Allerdings scheint man dort auch nicht überzeugt davon, dass die Interessenten nach den Geschichten der letzten Tage noch Schlange stehen werden. Es sei "fraglich, ob er unter den Vorzeichen einen Verein findet", wird Hoffenheim-Mäzen Hopp von der "Bild"-Zeitung zitiert.

Eure Meinung: Hat Ba das Recht, mit allen Mitteln einen Wechsel in die Premier League zu provozieren, oder sollte der Skandal Konsequenzen für den Senegalesen nach sich ziehen?

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