Sonntag, 13. März 2011

Veh muss gehen - auch Magath dich vor dem Aus

Nachdem Armin Veh unter der Woche bereits angekündigt hatte, dem Hamburger SV nicht über das Saisonende hinaus als Trainer zur Verfügung zu stehen, hatten die Verantwortlichen beim HSV nun offenbar die Nase voll - und sie verkündeten Vehs sofortigen Abschied. Interimscoach wird der bisherige Co-Trainer Oenning. Auch auf Schalke spitzt sich die Trainer-Debatte zu. Offenbar will der Aufsichtsrat Felix Magath am Mittwoch aus dem Vorstand werfen.



Hamburg/Gelsenkirchen. Das Personalchaos beim HSV geht weiter. Nach den langen Debatten und dem Hin und Her um den Posten des Sportchefs beim Hamburger SV und der Entmachtung des Vorstands muss nun auch der Trainer gehen. Schwierige Wochen warten auf den HSV, bei dem Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander liegen. Nach der 0:6-Pleite gegen die Bayern am gestrigen Samstag rückt die Qualifikation für die Europa League in immer weitere Ferne.

Oenning soll den HSV vor dem Absturz retten - Machtpoker auch in Schalke

Nun soll der bisherige Co-Trainer Michael Oenning die Kohlen aus dem Ofen holen. Keine einfache Aufgabe angesichts einer demoralisierten Mannschaft, unklarer Hirarchien im Verein und der hohen Erwartungshaltung des Umfelds. Die Eindrücke der vergangenen beiden Spiele und der vorzeitig bekannt gegebene Abschied von Veh hätten den Ausschlag zur frühzeitigen Trennung von Veh gegeben, so der amtierende Sportchef Bastian Reinhardt.

Doch auch in Schalke spitzen sich die Machtspiele der Verantwortlichen zu. Der Verein gab bekannt, Magath sei "fristgerecht" zu einer Sondersitzung des Vorstands eingeladen worden. Dort wird Magath wohl aus dem Vorstand geworfen - und damit auch sein Rauswurf forciert. Kritik an Magath war zuletzt auch von den Fans gekommen, die sich aber nach Bekanntwerden der Pläne aus dem Vorstand hinter Magath gestellt hatten. Das Trainer-Karussell der Bundesliga kommt also immer schneller in Fahrt.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

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