Stuttgart. Die Not beim VfB Stuttgart ist wieder da. Abstiegssorgen plagen die Schwaben nach der 2:4-Niederlage gegen den 1.FC Kaiserslautern vom Samstag. Die Stuttgarter verspielten eine sicher geglaubte 2:1-Führung im zweiten Durchgang fahrlässig. Manager Fredi Bobic spricht von „einem Nackenschlag“, dessen Ursache sich allen Beteiligten nicht so ganz erschließen möchte. Selbst Trainer Labbadia ist angesichts der desolaten Leistung seiner Truppe in Hälfte zwei fassungslos, kann das Abtauchen der Mannschaft nicht nachvollziehen. „Das ist das große Fragezeichen“, grübelte Labbadia nach Abpfiff.
Klassenerhalt wäre „etwas Besonderes“
Die Alarmglocken schrillen beim VfB Stuttgart seit Samstagabend wieder. Und Coach Bruno Labbadia spricht die wohl letzte Warnung aus: „Niemand sollte glauben, dass alles schon gut gehen wird, nur weil wir der VfB sind“, wird er in der Stuttgarter Zeitung zitiert. Vor allem die Fans trifft folgende Aussage des Fußballlehreres mit voller Wucht: „Es wäre etwas Besonderes, wenn wir nicht absteigen würden. Bei uns kommt in dieser Runde sehr viel Negatives zusammen!“
Pleiten, Pech und Pannen in Stuttgart. Formkrisen und Verletzte machen dem eigentlich ambitionierten Team zu schaffen. Kaum zu glauben, dass diese Truppe vor einem Jahr dem FC Barcelona in der Champions League ein 1:1 abgetrotzt hatte. Vielleicht hilft dem Team die Erkenntnis des künftigen grünen Ministerpräsidenten Kretschmann, der befand: „Schlimmer kann es nicht mehr werden.“ Also doch ein wenig Hoffnung für den VfB?

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