Stuttgart. Ein stetes Auf und Ab ist beim VfB Stuttgart über eine Saison hinweg fast schon traditionell zu beobachten. Sinnbildlich für Stuttgarts riskante Wechselbäder ist der Meistertitel von 2007. Nach dem ersten Spieltag stand das Team von Trainer Armin Veh dereinst auf Platz 18, kletterte im Laufe der Saison bis ganz nach oben und sonnte sich an Spieltag 34 an der Tabellenspitze. So wirklich verändert hat sich seither wenig. Saßen die Stuttgarter bislang in den Hinrunden im sportlichen Tal der Tränen fest, rappelte man sich pünktlich zum Saisonfinale immer wieder auf.
Punkteschnitt stark verbessert
Ihren Zählerschnitt haben die Stuttgarter im Vergleich zur miserablen Hinrunde deutlich verbessert. Holte die Mannschaft im ersten Saisonhalbjahr nur etwa 0,71 Punkte im Schnitt, steht für die Rückrunde unter Neu-Trainer Labbadia ein Schnitt von 1,5 Zählern pro Partie zu Buche. Der VfB steht in der Rückrundentabelle auf Platz acht – und damit vor der Konkurrenz im Abstiegskampf um Wolfsburg, St. Pauli, Frankfurt oder Mönchengladbach.
Noch stehen zwar fünf Spieltage aus, doch jegliche Rechenspielchen sprechen derzeit für die Schwaben! Halten die Rot-Weißen in der Rückserie nämlich ihren Schnitt von 1,5 Zählern pro Spiel, ergibt sich nach 34 Spieltagen ein Punktestand von rund 38 Punkten. Der letzte Klub, der mit einer solchen Punktzahl abstieg: Stuttgarts Erzrivale Karlsruher SC. Das war im Jahr 1998. Der KSC landete damals auf Platz 16 und musste den Gang in die zweite Liga antreten. Die Statistik nährt die Hoffnungen im Schwabenland, die viele nach der jüngsten 2:4-Heimniederlage gegen Kaiserslautern schon aufgegeben hatten.
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