Stuttgart. Vor knapp zwei Wochen fand das letzte Heimspiel des VfB Stuttgart statt, nach dieser Partie schienen die Lichter bei den abstiegsbedrohten Schwaben auszugehen - 2:4 verlor man zu Hause gegen den direkten Konkurrenten aus Kaiserslautern. Doch durch den überzeugenden 3:1-Auswärtssieg in Köln am vergangenen Samstag ist der Optimismus nach Stuttgart zurückgekehrt und Trainer, Spieler und Fans freuen sich auf das Heimspiel am Samstag gegen den Hamburger SV. Dieser macht sich Hoffnungen, mit einem Sieg in der Mercedes-Benz Arena doch noch einmal den Anschluss an Tabellenplatz fünf, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigt, zu schaffen.
Labbadia gegen seinen Ex-Klub
In der vergangenen Saison verpassten die Rothosen die Europa League, damals Trainer: Bruno Labbadia. Ob des verpassten Finals der Europa League in Hamburg kann er heute im Interview auf der HSV-Homepage sagen: „Das habe ich abgehakt.“ Mittlerweile sitzt in Hamburg Michael Oenning auf der Trainerbank, der in dieser Woche vom zukünftigen Sportchef Frank Arnesen die Zusage bekam, auch in der kommenden Saison als verantwortlicher Trainer die Mannschaft betreuen zu dürfen. In der kommenden Saison könnte Michael Oenning seine Mannschaft dann auch in der Europa League betreuen, vorausgesetzt sind allerdings drei Punkte in Stuttgart um den Rückstand auf den FSV Mainz 05, der derzeit Platz fünf inne hat, zu verkürzen.
Bruno Labbadia wird im Abstiegskampf am Samstag wohl wieder auf seine zuletzt gesetzte Viererkette bauen, auf deren rechten Seite Khalid Boulahrouz auflaufen wird. Der ehemalige Hamburger sieht in „Konstanz und Kontinuität“ den Schlüssel zum Erfolg und hofft darauf, dass sein Team eventuelle Freiräume in der Hamburger Defensive „ausnutzen“ kann, so der Verteidiger gegenüber vfb.de. Vor ihm im Mittelfeld ruht die Hoffnung vor allem auf Tamas Hajnal, der bislang eine gute Rückrunde für den VfB spielt. Im Angriff wird aller Voraussicht nach Cacau in der Startelf stehen.
Hamburg ohne van Nistelrooy
Der Hamburger SV muss derweil auf Ruud van Nistelrooy verzichten, der an einem Muskelfaserriss laboriert. Dennoch helfen den Hanseaten nur drei Punkte im Kampf um die Europa League weiter, weshalb man eine offensive Grundausrichtung erwarten darf. Dabei setzt Oenning wohl auch auf Änis Ben-Hatira im Mittelfeld, der im Hinspiel sein Saison-Debüt gab. Seitdem zeigt er vor allem in der Rückrunde gute Leistungen und erzielte auch schon zwei Treffer.
Besondere Motivation für die VfB-Spieler
Einen Besuch der besonderen Art bekamen die Spieler des VfB am Donnerstag von Andrea Petkovic, die beim Tennis Turnier in der benachbarten Porsche Arena im Viertelfinale steht. „Da ich jetzt ja einige der Spieler kenne, drücke ich natürlich dem VfB die Daumen“, so Deutschlands Tennis-Hoffnung gegenüber vfb.de Im Gegenzug schauen immer mal wieder Spieler des VfB bei der benachbarten Veranstaltung vorbei, um die deutschen aber auch Spielerinnen aus aller Welt zu unterstützen. Am Samstag will Petkovic auch im Stadion sein, sollte es ihr zeitlich möglich sein. Eine besondere Ehre – nicht nur für den VfB.
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