Mittwoch, 27. April 2011

Training beim VfB: Startformation soll sich einspielen

Vor dem wichtigen Spiel in Hoffenheim am kommenden Samstag besuchte der 16-er das Training beim VfB Stuttgart. Im Trainingsspiel ging es dabei hoch her, großer Einsatz, einstudierte Spielzüge und Einspielen der Stammformation standen dabei im Mittelpunkt. Während die Zuschauer über spektukäre Tore jubelten, beobachtete Trainer Labbadia seine Spieler ganz genau.

Stuttgart. Zum Ende der Trainingseinheit am Vormittag setzte Bruno Labbadia ein Trainingsspiel an, in dem die voraussichtliche Startformation am kommenden Samstag gegen Hoffenheim gegen die Reservisten antrat. Dabei kristallisierte sich heraus, dass Labbadia wohl auch im Kraichgau am Samstag auf seine zuletzt erfolgreiche Elf zurückgreifen wird, bis auf Molinaro, der verletzt ausfällt (der 16-er berichtete), und Martin Harnik, der sich wohl mit Rückenproblemen herumplagen muss. Im Trainingsspiel trat an deren Stelle Arthur Boka auf der linken Verteidigungsseite und Daniel Didavi im linken Mittelfeld, während Shinji Okazaki die Seite wechselte und über den rechten Flügel stürmte. Ansonsten spielten in dieser Mannschaft die gleichen elf Spieler wie beim souveränen Sieg gegen den Hamburger SV am Wochenende.

Verschiedene Spielformen

Zunächst markierte Bruno Labbadia ein Spielfeld im Spielfeld, das auf beiden Seiten der Mittellinie etwa 20 Meter in die jeweilige Spielhälfte ragte. Außerhalb dieses Bereichs durften die Abwehrspieler die Stürmer nicht mehr angreifen, gleichzeitig durften auch die Stürmer hinter diesen Linien die gegnerischen Verteidiger nicht attackieren. Das Ziel dieser Form des Spiels ist es, das Feld kompakt zu halten und den Raum eng zu machen. Gleichzeitig soll sich die Abwehr nicht zu tief hinten rein drängen lassen, sondern die gegnerischen Stürmer früh attackieren. Die Offensivspieler sollen ebenfalls früh angreifen, dsa so eingeforderte Pressing soll aber nicht in einer extremen Form ausgeführt werden, viel mehr nach dem Motto "geordnete Offensive".

Ulreich überzeugt im Training

Im anschließenden freien Spiel war es vor allem Sven Ulreich der überzeugen konnte. In zahlreichen eins gegen eins Situationen konnte er sich mehrfach gegen die Stürmer durchsetzen und wurde von den Zuschauern dafür mit Beifall belohnt. Das persönliche Highlight erlebte der Schlussmann am Ende des Trainingsspiels, als er, während die anderen Spieler bereits in Gedanken bei der Schlussansprache von Bruno Labbadia waren, ein Tor von der Mittellinie erzielte und abermals Applaus dafür erntete. Negativer Höhepunkt des Trainingsspiels: ein kurzes Gerangel zwischen Arthur Boka und Ciprian Marica konnte erst durch Schlichter Marc Ziegler gelöst werden. Aber auch diese Situation zeigte: im Training des VfB Stuttgart ist richtig Leben drin!

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