Dublin. Der FC Porto war dabei der haushohe Favorit gegen Braga, für das der Einzug ins Finale von Europas zweitwichtigstem Vereinswettbewerb bereits ein riesiger und unerwarteter Erfolg war. Porto hat in diesem Jahr bereits die portugisische Meisterschaft gewonnen. Und in der Hauptstadt Irlands wurde der Meister dann auch seiner Favoritenrolle gerecht und gewann am Ende mit 1:0.
Falcao macht den Unterschied - Porto führt verdient
In der ersten Halbzeit hatte Porto, das mit Superstars wie Mittelfeldregisseur Moutinho oder den Stürmern Hulk und vor allem Falcao antrat, klar größere Spielanteile. Es gelang ihnen jedoch zu selten gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Braga hingegen stand gut in der Defensive und tat wenig für die Offensive, so dass es bis zur 44. Minute dauerte, ehe die Zuschauer in Dublin den ersten (und einzigen) Treffer des Abends sahen. Natürlich war es Falcao, der sein Team in Führung brachte und somit seinen 17.Treffer in der diesjährigen Europa-League-Saison erzielte.
Im zweiten Durchgang musste dann Braga mehr tun, was auch sofort sichtbar wurde. Der eingewechselte Mossoro scheiterte jedoch an Portos Torwart Helton. Dieser durfte sich dann bei einem Schuss von Meong in der 76. Minute etwas später noch einmal beweisen. Ernsthaft in Gefahr war der Sieg des Favoriten jedoch nie, und am Ende lagen sich Trainer und Spieler in den Armen und feierten den Sieg der Europa League. Porto tritt damit die Nachfolge von Vorjahressieger Athletico Madrid an.
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