Dublin. Ist er der neue José Mourinho? Viele glauben daran, manche meinen es zu wissen. André Villas-Boas heißt der Erfolgstrainer des FC Porto, der den Klub in dieser Saison mit nur zwei Remis zur nationalen Meisterschaft führte und nebenher auch noch den portugiesischen Pokal einstrich. Jetzt noch die Europa League, um das Triple perfekt zu machen? Erwartungsgemäß ja. Denn der FC Porto ist der Favorit. Die letzten internationalen Triumphe gelangen 2003 mit dem Gewinn des UEFA-Cups, Vorgängerwettbewerb der Europa League, und 2004 mit dem Titelgewinn in der Champions League. Damals Trainer bei Porto: José Mourinho, heutiger Chefcoach bei Real Madrid.
Braga ist das Überraschungsteam
Die Parallelen zu damals sind da. Und auch die Mannschaft Portos muss sich vor dem damaligen Team keineswegs verstecken. Mit Hulk, Falcao und Cristian Rodriguez ist die Offensive top besetzt. Während Rodriguez wohl heute Abend verletzt fehlt, werden Hulk und Falcao wie zuletzt immer auch in Dublin für reichlich Furore sorgen. Wettbewerbsübergreifend kommt das Sturmduo auf sagenhafte 72 Saisontreffer!
Portos Gegner am Abend, der SC Braga, gilt als krasser Außenseiter. Finanziell hätte Braga mit einem Mini-Etat von 17 Millionen Euro in Deutschland gerade einmal Zweitlliganiveau. Bragas Erfolgscoach Pacienca allerdings lässt sich von der klaren Rollenverteilung nicht schrecken: "Wenn wir schon im Finale sind, dann wollen wir auch den Titel gewinnen", erklärt er zuversichtlich. Für sein Team steht heute Abend um 20.45 Uhr jedenfalls ein heißer Tanz auf höchstem Parkett an.
Verfolgt das Spiel ab 20.45 Uhr im Livestream bei ran.de
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