JETZT TEILNEHMEN: Der 16-er verlost einen offiziellen Bundesliga-Ball
Mainz. Die Erfolge der vergangenen Saison, für die hauptsächlich die Leistungsträger Lewis Holtby und Andre Schürrle verantwortlich waren, ließen alle in der Bundesliga aufhorchen. Der Status als Underdog oder Abstiegskandidat, dazu mit Thomas Tuchel ein unglaublich junger Trainer und auch das im Ligavergleich geringe Durchschnittsalter bei den Spielern hinderten den FSV nicht am Einzug ins internationale Geschäft. Ob die junge Truppe, die zudem in der Sommerpause personell deutlich geschwächt wurde, der Dreifachbelastung mit Liga, Pokal und Europa League standhalten kann?
Vor der Saison: Der Preis für den Erfolg war hoch. Selbstverständlich streckten große Clubs nach den guten Leistungen der Leistungsträger wie Lewis Holtby, Andre Schürrle oder Christian Fuchs aus. Dass diese nun alle den Verein verlassen haben, wird die Mannschaft deutlich schwächen. Ein echter Coup war die Verpflichtung von Malik Fathi, der die Lücke, die Fuchs hinterlässt, schließen soll. Auch in der Offensive wurde Ersatz für Holtby und Schürrle gesucht, und man verpflichtete unter anderem den Österreicher Julian Baumgartinger sowie Eric-Maxim Choupo-Moting vom HSV und Marcel Risse von Bayer 04 Leverkusen. Die Vereinsführung blieb also ihrer Linie treu und verpflichtete trotz des Europa-Abenteuers keine teuren Stars, sondern verstärkte das Team gezielt mit jungen Talenten.
Dirian El Amine: “Können die Mainzer wie auch schon in der letzten Saison wieder für Überraschung sorgen? Zugegebenermaßen wiegen die Abgänge um André Schürrle, Lewis Holtby und auch Christian Fuchs schwer, doch ich traue es dem ehrgeizigen Tuchel zu, dennoch eine schlagfertige Truppe in die Liga zu schicken. Dafür sorgen auch die vielen intelligenten Transfers: Malik Fathi schließt die Lücke hinten links. Und auch auf den kreativen Positionen stehen mit Ivanschitz, Nicolai Müller, Marcel Risse und Sami Allagui viele gute Spieler zur Verfügung.”
Mein Tipp: “Erfrischend und leichtfüßig wird der Mainzer Fußball auch in der kommenden Saison daherkommen. Doch eine erneute Qualifikation fürs internationale Geschäft erscheint utopisch. Nicht nur angesichts der wiedererstarkten Konkurrenz, sondern auch vor allem der Probleme wegen, die der Erfolg zu mit sich bringt. Gestiegen Erwartungen im Umfeld und die Doppelbelastung mit der Europa League werden der Mannschaft anfangs sicherlich zu schaffen machen. Ein einstelliger Tabellenplatz sollte aber drin sein für die Mainzer.”
Julian Wöhr: “Die Mainzer haben der Bundesliga im vergangenen Jahre eine große Freude bereitet, vor allem die sieben Siege zum Saisonauftakt wird man am Mainzer Bruchweg so schnell nicht vergessen. Durch zahlreiche Abgänge, darunter die Leistungsträger Lewis Holtby und Andre Schürrle, wurde das Team allerdings geschwächt. Inwieweit die Neuverpflichtungen stark genug sein werden, um das aufgeklaffte Vakuum zu füllen, wird sich zeigen. Ebenso ist noch unklar, wie das Mainzer Team mit dem Umzug in das neue Stadion zurecht kommt. Eine weitere offene Frage ist, wie die junge Mainzer Mannschaft mit der Doppelbelastung aus Bundesliga und Europa League zurechtkommen wird, zudem könnten auch noch weitere Spiele im DFB-Pokal auf das Team von Trainer Tuchel warten.”
Mein Tipp: “Man sieht, es gibt einige große Fragezeichen vor dem Saisonauftakt der Mainzer gegen Bayer 04 Leverkusen. Dennoch wird es der selbsternannte Karnevalsverein auch in diesem Jahr wieder schaffen, die Zweifler eines besseren zu belehren. Ein Europa League Platz wie in der vergangenen Saison wird jedoch schwer zu erreichen sein, vielmehr erscheint ein Platz im Mittelfeld der Tabelle realistisch.”
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