Stuttgart. Ob er denn optimistisch sei, wurde Verteidiger Patrick Funk nach der Trainingseinheit gestern am Vormittag gefragt. Er antwortete und sprach von einem angepeilten "Sieg im Derby", dieser müsse drin sein. Ähnlich äußerte sich auch Kollege Christian Träsch, der kurz und knapp "optimistisch" beteuerte, bevor er nach einem Nachfragen hinzufügte: "Sehr optimistisch." Nach der Trainingseinheit am Mittwoch (der 16-er berichtete ausführlich) ist die Zuversicht bei den Spielern vom VfB Stuttgart also groß, dass am Wochenende der dann wohl entscheidende Schritt in Richtung Klassenerhalt gegangen wird.
"Auf jeden Fall"
Auch Rückkehrer Daniel Didavi, der verletzungsbedingt zahlreiche Spiele in dieser Saison verpasste, äußerte sich mit viel Selbstvertrauen optimistisch. "Auf jeden Fall", gab er zur Antwort, nachdem unsere Reporter ihn auf einen möglichen Sieg am Samstag in Hoffenheim ansprachen. In der Innenverteidigung wird wohl auch am Samstag wieder Georg Niedermeier auflaufen, der auch im Trainingsspiel in der ersten Elf spielte. "Schaut so aus, das müssen sie aber den Trainer fragen", antwortete der sympathische Verteidiger auf seine Etablierung in der Stammformation angesprochen. Neben ihm wird aller Voraussicht nach Serdar Tasci auflaufen, der sich zuletzt Form verbessert zeigte.
Die Null soll stehen
Hinter den Verteidigern spielt seit Wochen Sven Ulreich groß auf und bewahrte sein Team in den letzten Spielen ein ums andere Mal vor einem Gegentreffer. "Hoffentlich", so der Keeper auf die Frage nach der Null am Samstag, die hinten den Grundstein legen soll für einen wichtigen Sieg im Kraichgau. "Nein", gegen Hoffenheim dürfe man am kommenden 32. Spieltag nicht verlieren, gab sich der Schlussmann der Schwaben siegessicher. Hinten keine Gegentore kassieren und vorne Tore schießen - so dürfte das einfache Rezept für den Samstag laufen. Für das Toreschießen zuständig ist auch Sven Schipplock, der im Sommer den Verein wechseln wird. Er wird die Anhängerschaft in Stuttgart "schon ein bisschen" vermissen, schließlich sei die Landeshauptstadt "auf jeden Fall" schöner als Hoffenheim, betonte der Stürmer mit einem Schmunzeln nach dem Training gegenüber unseren Reportern.
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