Sonntag, 1. Mai 2011

VfB nach Sieg gegen Hoffenheim in Feierlaune - die Stimmen zum Spiel

Bis zum Schluss war es knapp, doch dann erlöste Schiedsrichter Felix Brych die bangenden Fans: Der VfB gewinnt in Hoffenheim - und nach dem Spiel kannte der Jubel keine Grenzen. Den Klassenerhalt haben die Schwaben damit fast schon sicher eingetütet. Trainer Bruno Labbadia jubelte über einen "Riesensieg" im baden-württembergischen Derby.




Stuttgart. Bruno Labbadia freute nicht verhalten, nicht zaghaft, nicht beschämt. Nach all dem Leid, nach all der Kritik ist es so gut wie vollbracht: Der VfB Stuttgart wird wohl auch nächste Saison in der Bundesliga spielen! Dank des heutigen 2:1-Sieges bei 1899 Hoffenheim. Und Labbadia darf sich ausgelassen freuen.

Stuttgart feiert den fast schon sicheren Klassenverbleib

„Es ist ein Riesensieg. Mit dem Druck, den Hoffenheim zu Beginn aufgebaut hat, ist die Mannschaft sehr gut umgegangen. Nach der Führung waren wir kurzzeitig geschockt. Hoffenheim hat sehr gut gespielt. Wir sind deshalb nicht ins Spiel gekommen. Schön ist, dass wir in der zweiten Halbzeit zurückgekommen sind. Wir hatten viele gute Chancen, aber auch Glück beim Pfostenschuss“, resümiert Labbadia. Glück gehörte sicherlich auch dazu, nichtsdestotrotz betont Christian Träsch: „In der Halbzeit haben wir uns viel vorgenommen und am Schluss verdient gewonnen.“ Um bei noch zwei ausstehenden Partien jedoch nicht in Freudentaumel zu geraten, bleibt Sportdirektor Fredi Bobic besonnen: „Wir müssen vorsichtig sein und auch die restlichen notwendigen Schritte für den Klassenerhalt machen“, mahnt er. Ein guter Rat.

Andreas Beck bemängelt Leichtfertigkeit

Freude in Stuttgart, lange Gesichter im Team von 1899 Hoffenheim. Denn gegen den VfB bleiben die Krauchgauer nach der heutigen Niederlage weiter ohne Sieg. „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt und an die erste Hälfte in Leverkusen angeknüpft. Nach der Pause standen wir oftmals viel zu hoch und haben uns leichtfertig auskontern lassen“, übt Kapitän Andreas Beck leise Kritik. Deutliche Worte findet auch Hoffenheim-Coach Pezzauoli: „Ich bin sehr enttäuscht. In der Anfangsphase waren wir sehr gut und sind verdient mit 1:0 in Führung gegangen. Danach haben wir es versäumt, das 2:0 zu machen. Die Gegentore waren dumme Fehler.“ Torhüter Tom Starke ärgert sich ebenfalls über diese neuerliche Schlappe und macht ein allgemeines Hoffenheimer Problem aus: „Uns fehlt in diesen Phasen aber einfach noch die Konzentration.“ Das aber muss sich rasch ändern.

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